Rechteckiger Fußabtreter aus massivem, mit Schutzlack überzogenem Gusseisen. Er basiert auf einem Motiv aus dem 1893 erschienenen „Handbuch der Schmiedekunst“ des in Karlsruhe und am Bodensee tätigen Ornamentikforschers Franz Sales Meyer (1849 bis 1927). Dabei handelt es sich um ein sogenanntes Musterbuch: Solche Bücher wurden vom hohen Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert nicht allein zu Studienzwecken herausgegeben, sondern vor allem, um die darin enthaltenen Vorlagen von Bauherren und Kunsthandwerkern zur Verwendung im Rahmen von Bauprojekten reproduzieren zu lassen. Als konkretes Vorbild für speziell diesen Fußabtreter diente uns ein reich ornamentierter, um 1890 entstandener Entwurf des Karlsruher Malers Karl Dussault (1860 bis 1930) für ein Balkongeländer aus ebendiesem "Handbuch der Schmiedekunst".
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Das massive Gusseisen dieses halbkreisförmigen Fußabtreters wird nach dem Gießen vollständig mit Schutzlack überzogen. Gummifüße schützen den Untergrund gegen Zerkratzen.
Als Vorlage für diesen großen, gusseisernen Fußabtreter diente uns eines der Meisterwerke deutscher Eisenschmiedekunst aus dem 17. Jahrhundert: das Oberlichtgitter am Mittelportal des von 1616 bis 1622 errichteten Nürnberger Rathauses, das auch Wolff’scher Bau genannt wird. Zusammen mit mindestens einem weiteren Gitter in sehr ähnlicher Gestaltung für das nördliche Portal entstand dieses Gitter um 1619 vermutlich in einer Nürnberger Schmiedewerkstatt in fein ornamentierter, epochentypisch verschlungener Symmetrik mit Spiralen, Lilienblüten und sich kreuzenden Bändern aus runden und flachen Eisenprofilen. Um ein erschwingliches Produkt zu schaffen, ist unsere Variante jedoch nicht aus Schmiedeeisen, sondern aus robustem Gusseisen hergestellt. Um die ihm zugedachte Funktion zu erfüllen, war außerdem eine Reduktion von Größe und Feindetails des originalen Gitters erforderlich.
Ermöglicht wurde unsere Reproduktion des Gitters durch seine ausführliche Darstellung im 1893 erschienenen „Handbuch der Schmiedekunst“ des in Karlsruhe und am Bodensee tätigen Ornamentikforschers Franz Sales Meyer (1849 bis 1927). Zwar findet sich ebendieses Gitter bereits in Ernst Mummenhoffs großem, 1891 erschienenem Übersichtswerk zur Baugeschichte des Nürnberger Rathauses, doch ist das „Handbuch der Schmiedekunst“ insofern die naheliegendere Vorlage, als es sich dabei um ein sogenanntes Musterbuch handelt. Solche Bücher wurden vom hohen Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert nicht allein zu Studienzwecken herausgegeben, sondern vor allem auch, um die darin enthaltenen Vorlagen von Bauherren und Kunsthandwerkern zur Verwendung im Rahmen von Bauprojekten reproduzieren zu lassen.
Vorbilder für diese Gartenbank finden sich vor allem in französischen Gärten aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. In der Regel stammen sie aus einer Eisenwarenfabrik in Arras im Norden Frankreichs, die bereits um 1840 dazu übergegangen war, das bis dahin bei Gartenmobiliar dominierende Gusseisen durch maschinell verarbeitetes Schmiedeeisen zu ersetzen. Vorteil dieser Methode ist bis heute, dass die Bänke nicht in einem Stück gegossen werden müssen, sondern arbeitsteilig aus den vorfabrizierten Eisenprofilen zusammengesetzt werden können. Durch die Verwendung halbrunder Eisenprofile gelang es außerdem, eine besonders hohe Biegefestigkeit und Stabilität zu erreichen. Wie bei den Originalen sind die Profile und die aus Gusseisen hergestellten Füße in Form stilisierter Pferdehufe durch Nieten miteinander verbunden. Im Gegensatz zur Vorlage aus dem 19. Jahrhundert ist unsere Ausführung galvanisiert und gegen Korrosion geschützt, wegen der natürlichen Eigenschaften von Eisen jedoch nicht vollkommen resistent gegen Rost. Sie ist daher ab Werk mit einem Korrosionsschutz überzogen – dennoch ist mit zunehmender Nutzungsdauer ein leichter Rostansatz unvermeidlich und gehört wesentlich zum historischen Charakter der Bank. Die Bank kann bei Nichtbenutzung im Freien bleiben, sollte aber abgedeckt werden.
Diese Beetzaunelemente basieren auf einem Motiv aus dem 1893 erschienenen „Handbuch der Schmiedekunst“ von Franz Sales Meyer. Sie sind aus unbehandeltem Gusseisen hergestellt und werden rasch Oberflächenkorrosion ansetzen, was wesentlich zu ihrem typischen Charakter beiträgt. Dennoch überdauern solche Gartenelemente auch bei vollständigem Rostüberzug mühelos mehrere Jahrzehnte. Zwei lange Erdspieße pro Element sorgen für sicheren Stand. Die einzelnen Elemente werden aneinandergereiht und per Haken und Öse miteinander verbunden.
Pro Zaunelement ist ein Erdspieß enthalten. Lieferung auf Palette frei Bordsteinkante zu einem Preis von 79 Euro. Bei Lieferung hat der Rostvorgang schon eingesetzt.
Konsequent aufgeschobene Modernisierungen haben der Firma August Schär, der einzigen Kokosweberei Deutschlands, einen ganzen Park alter Webmaschinen erhalten, die in der Lage sind, aus Kokosfasern Garne und Gewebe von einzigartiger Robustheit und enormer Langlebigkeit zu produzieren. Die Matten stellen eine ausgezeichnete Barriere gegen Straßenschmutz dar und sind sehr feuchtigkeitsbeständig, sollten aber nicht im Wasser oder an Stellen liegen, an denen sie direktem Regeneinfall ausgesetzt sind. Florhöhe ca. 25 mm. 100 % Kokos.
Schwere Fußmatte aus perforiertem Gummi für den Einsatz vor und hinter der Haustür. An den Schuhen haftender Schmutz lässt sich an den Löchern der Matte gut abstreifen. Die Matte kann ganzjährig im Freien bleiben und ist schwer genug, um nicht versehentlich oder durch Windeinwirkung zum Verlassen ihres Postens bewegt zu werden. Schwarzer Gummi mit 60 % Recyclinganteil.
Dieser Fußabtreter ist besonders effektiv, da er wie eine riesige umgedrehte Bürste gearbeitet ist. Aus Birkenholz. Borsten aus Kunststoff. Aus Schweden.