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Solche Sakkos sind explizit für Unternehmungen im Freien gedacht, und zwar auch bei kühleren Temperaturen. Auf den britischen Inseln findet man sie als Shooting Jacket im jagdlichen Bereich. Die Ausführung mit vier Knöpfen anstelle der üblichen drei erlaubt für diese Verwendung mehr Schutz vor Kälte und Wind, was sich durch die Sturmlasche am Revers noch verbessern lässt. Ein wattiertes Innenfutter hält zusätzlich warm. Die beiden aufgesetzten Ballontaschen und die Brusttasche sind mit geknöpften Laschen versehen, um den Inhalt (traditionell Munition oder einfach das Handy oder eine Stärkung für den Hund ) vor Feuchtigkeit und versehentlichem Herausfallen zu schützen.
Obermaterial ist hier ein mit 280 g/m² eher leichtes, dafür aber wasserfest gewachstes Gewebe aus reiner Baumwolle, das im Gegensatz zu traditionellem Wachstuch einen sehr trockenen Griff hat und daher auch kein Wachs z. B. an den Autositz abgibt. Zwei Rückenschlitze, vier Innentaschen und royalblaues Innenfutter aus 100 % Viskose.
Der dunkelblaue Blazer mit goldenen Knöpfen ist so etwas wie das kleine Schwarze der Herrenbekleidung: Sollte man nur ein einziges Sakko besitzen wollen (und nicht in alpinen Gefilden leben), dann müsste es exakt ein solcher Blazer sein.
Geschneidert aus 340 g/m² schwerem Stoff aus reiner Schurwolle. Drei Knöpfe, zwei Rückenschlitze, schräge Taschen mit Billetttasche, Brusttasche, vier Innentaschen und weiß-blau gestreiftes Innenfutter. Handkante an Revers und Taschen.
Seinen Namen hat der Blazer übrigens von der britischen Fregatte HMS Blazer: Für einen Besuch von Königin Victoria im Jahre 1837 wurde deren Besatzung mit blauen Jacken mit goldenen Knöpfen ausgestattet, die solchen Anklang fanden, dass sie auch auf anderen Schiffen und schließlich auch von begeisterten Zivilisten übernommen wurden. Dass der ursprüngliche Blazer eigentlich zwei Knopfreihen hatte, die Vorbilder der einreihigen Variante dagegen eher in den Clubjacken englischer Rudermannschaften zu suchen sind, ist nach fast 200 Jahren Modegeschichte nicht mehr so wichtig. Der Vielseitigkeit des Blazers tut es jedenfalls keinen Abbruch: Er ist das perfekte Stück für alle Anlässe, bei denen kein Anzug verlangt wird oder man sich partout nicht dazu durchringen kann, nur im Hemd zu gehen.
Sehr sportliches Tweedsakko mit vier aufgesetzten Taschen, Sturmriegel am Revers und aufgesetzten Ellbogenpatches. Es wirkt deutlich schneidiger als klassische Tweed-Sakkos und ähnelt nicht von ungefähr einem Shooting Jacket, ohne dabei den jagdlichen Aspekt zu sehr in den Vordergrund zu stellen. Geschneidert aus sehr robustem, mittelschwerem Tweed in Fischgratwebung aus reiner Wolle. 3 Knöpfe und 2 Rückenschlitze, schräge Taschen, Billetttasche, dezente Taille. Braunes Futter.
Dieser flaschengrüne Samtblazer verleiht seinem Träger lässige Eleganz und kommt vor allem abends besonders gut zur Geltung – im Vergleich zu Tweed und Loden ist er eine wunderbare, deutlich weniger rustikale Alternative. Der dicke, flauschige Samt entwickelt mit der Zeit dezent hell abgesetzte Falten und leicht abgewetzte Stellen an den Ellenbogen, die den entspannten Charakter des Blazers noch unterstreichen. 3 Knöpfe und 2 Rückenschlitze, schräge Taschen, Billetttasche, dezente Taille. Veilchenfarbenes Futter.
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