Bombay
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Diese Teekanne aus versilbertem Messing steht durch und durch in der großen Tradition der englischen Silberwarenherstellung des 19. Jahrhunderts. Dass sie in meisterlicher Qualität in Indien hergestellt wird, liegt an einem interessanten Nebenaspekt britischer Kolonialgeschichte: dem erfolgreichen Export hochentwickelter Handwerksverfahren, die in den ehemaligen Kolonien oft bis heute blühen, während sie im Mutterland längst weitgehend verkümmert sind. Bewusst ohne Anlaufschutz für echten Silberglanz.Variante der Teekanne Bombay mit wärmeisolierendem Henkel aus geschnitztem und matt geschliffenem Holz. Deckel mit Scharnier.
Wenig steht deutlicher für den kolonialen Nachklang des britischen Empire als Tee. Und konsequenterweise gehören dazu selbstverständlich Teeservices wie dieses: Formal lehnt es sich an koloniale Vorbilder aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert an – schlicht, mit nur minimal ornamentierten Henkeln und großen, glatten Flächen, die den frostigen Glanz des blanken Silbers gut zur Geltung bringen. Daneben verdankt es seine Existenz einem interessanten Nebenaspekt der britischen Kolonialgeschichte: dem Export von Handwerkstradition und -wissen. Man kann daher behaupten, dass dieses Service durch und durch in der großen Tradition der englischen Silberwarenherstellung des 19. Jahrhunderts steht, obwohl wir es in Indien herstellen lassen. Bewusst ohne Anlaufschutz für echten Silberglanz. Von Zeit zu Zeit sollten die Teile daher poliert werden.
Wenig steht deutlicher für den kolonialen Nachklang des britischen Empire als Tee. Und konsequenterweise gehören dazu selbstverständlich Teeservices wie dieses: Formal lehnt es sich an koloniale Vorbilder aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert an – schlicht, mit nur minimal ornamentierten Henkeln und großen, glatten Flächen, die den frostigen Glanz des blanken Silbers gut zur Geltung bringen. Daneben verdankt es seine Existenz einem interessanten Nebenaspekt der britischen Kolonialgeschichte: dem Export von Handwerkstradition und -wissen. Man kann daher behaupten, dass dieses Service durch und durch in der großen Tradition der englischen Silberwarenherstellung des 19. Jahrhunderts steht, obwohl wir es in Indien herstellen lassen. Bewusst ohne Anlaufschutz für echten Silberglanz. Von Zeit zu Zeit sollten die Teile daher poliert werden.